Brack Super League
Eine Reaktion zeigen gegen den Aufsteiger
Fr, 09.10.2026
Nach der dreiwöchigen Nationalmannschaftspause ist der FC Basel 1893 am Sonntag, 11. Oktober 2026, im Rheinpark Stadion in Vaduz zu Gast. Anpfiff ist um 16.30 Uhr. Die 1. Mannschaft strebt beim Pflichtspieldebüt von Trainer Slavisa Jokanovic dessen ersten Sieg in der Brack Super League an und möchte ein positives Zeichen nach dem missglückten Testspiel in Winterthur setzen. Mit einem Sieg kann sich der FCB einen Platz in den Top 6 festigen.
Das sagt Cheftrainer Slavisa Jokanovic
«Nach dem Testspiel gegen den FC Winterthur konnten wir sehen, was wir verbessern müssen. Fussball ist jedoch ein Prozess, es braucht viele Erklärungen und Infos ans Team sowie eine gewisse Zeit. Die Mannschaft hat viele Stärken, aber auch einige Schwächen. Vor allem benötigen wir eine bessere Balance zwischen Offensive und Defensive. Dieses Problem müssen wir schnell beheben.»
«Wir können nicht alles in einer Woche hinkriegen. Wichtig für uns ist, dass wir positiv bleiben und hart arbeiten. In dieser ersten Woche haben wir den Spielern so viel mitgegeben, wie sie unserer Meinung nach aufnehmen können, und im Training habe ich einiges Positives gesehen.»
«Am Sonntag erwarte ich vom Team, dass es kompetitiv bleibt, alles gibt, versucht, guten Fussball zu spielen und die Partie gewinnt.»
Die Personalsituation
Nicht zur Verfügung stehen Slavisa Jokanovic die verletzten Andrej Bacanin, Asane Sow, Gabriel Sigua, Kaio Eduardo und Bennett Hoch.
Die Situation beim FC Vaduz
Der Aufsteiger aus dem Fürstentum Liechtenstein zeigt sich bisher als sehr unangenehmer Gegner. Der FC Vaduz spielt unter Trainer Marc Schneider einen offensiven Fussball mit viel Ballbesitz und trifft im Schnitt zweimal pro Spiel ins Tor. Trotz dieser Offensivstärke konnten die Vaduzer jedoch erst zweimal als Sieger vom Platz gehen, da sie zu viele Gegentore kassieren. Die beiden Saisonsiege konnte der FC Vaduz jedoch beide im heimischen Rheinpark Stadion holen.
Auf den FCB wartet beim Pflichtspieldebüt von Trainer Slavisa Jokanovic also eine anspruchsvolle Aufgabe mit einem offensiven und eingespielten Gegner – zugleich aber auch die Chance, mit einer geschlossenen Leistung ein positives Zeichen zu setzen.