AXA Women's Super League

Sieg im Viertelfinalrückspiel wird zur 0:3-Forfaitniederlage

Mo, 04.05.2026
Nach einem administrativen Fehler im Viertelfinalrückspiel der AXA Women’s Super League vom 1. Mai 2026 gegen den FC St.Gallen 1879 und dem anschliessenden Einspruch des Gegners hat der Schweizerische Fussballverband entschieden, die Partie nachträglich mit einem 0:3-Forfait gegen den FC Basel 1893 zu werten.

Im Rahmen der Spieladministration ist dem FC Basel 1893 beim Übertragen der Kaderliste in das Clubcorner-Tool ein folgenschwerer Fehler unterlaufen. Hinzu kam eine Ungereimtheit beim Wechselprozess. Der FC St.Gallen 1879 hat daraufhin Einspruch erhoben.
 
Aufgrund der Forfait-Wertung verlieren die FCB-Frauen die Partie nachträglich mit 0:3 und scheiden somit trotz des sportlichen Erfolgs im Penaltyschiessen aus den Liga-Play-offs aus. Dieser Umstand ist für den FCB sehr enttäuschend – insbesondere, weil sich das Team den Halbfinal auf dem Platz erarbeitet hatte. Umso bitterer ist es, dass ein administrativer Fehler ohne Einfluss auf das Spielgeschehen zu diesem Ergebnis führt.
 
Die vom FC Basel 1893 fristgerecht eingereichte Stellungnahme wurde nicht zu seinen Gunsten beurteilt. Zudem verzichtet der FCB aufgrund der Sachlage und im Sinne des Sports auf einen Rekurs, damit der Ligaspielbetrieb planmässig weitergeführt werden kann. Der Club akzeptiert den SFV-Entscheid, wird den Vorfall aber intern aufarbeiten sowie interne Prozesse überprüfen, um sicherzustellen, dass sich ein solcher Fehler nicht wiederholt.