Brack Super League

Das erste von zwei Heimspielen gegen einen direkten Konkurrenten

Mi, 02.09.2026
Am Donnerstag, 3. September 2026, empfängt der FC Basel 1893 den FC Sion zum ersten von zwei Heimspielen innert vier Tagen (20.30 Uhr, St. Jakob-Park, live auf blue TV). Die Walliser kommen mit einer ausgeglichenen Bilanz ans Rheinknie. Rotblau will ins Duell mit einem direkten Konkurrenten den Schwung der letzten Spiele mitnehmen. Bis am Mittwochmittag wurden 19'651 Tickets für die Begegnung verkauft.

Das sagt Stephan Lichtsteiner vor dem Spiel gegen den FC Sion:


«Wir haben das grosse Glück, auch auswärts eine grosse Fangemeinschaft hinter uns zu haben. Daher ist der Unterschied der Unterstützung von den Rängen bei Heim- und Auswärtsspielen nicht so gross. Jetzt haben wir aber zwei wichtige Heimspiele gegen direkte Konkurrenten vor uns und wollen zeigen, dass wir einen Schritt weitergekommen sind.»

«Sion und Lugano haben eine Konstanz auf der Trainerbank und auf dem Feld. Beide Teams sind individuell stark besetzt und jeder kennt die Spielprinzipien des Trainers sowie die Laufwege des Mitspielers. YB, Sion und Lugano sind direkte Konkurrenten im Kampf um unsere Saisonziele.»

«Der FC Sion spielt einen sehr guten Fussball. Wir müssen aufpassen, dass wir ihn gut eingrenzen können und die Räume gut abdecken. Wir dürfen unseren Gegnern nicht mehr solche Räume bieten wie bei den ersten beiden Gegentoren in Bern.»

Die Personalsituation:


Bei den Absenzen gibt es seit dem vergangenen Samstag keine Veränderungen. Weiterhin fehlen die verletzten Kaio Eduardo Do Nascimento, Bennett Hoch, Coleen Louis und Gabriel Sigua. Auch Jonas Omlin wird am Donnerstag noch nicht zwischen den Pfosten stehen. Er befindet sich aber im Aufbau und Stephan Lichtsteiner wollte einen Einsatz der Nummer 1 am Sonntag gegen den FC Lugano am Mittwoch nicht ausschliessen. 

Das ist die Situation beim FC Sion:


Zwar verloren die Walliser zum Auftakt in die Meisterschaft in Bern mit 2:4, der Start in die Saison ist den Wallisern aber dennoch gelungen. Denn danach glückten ihnen wettbewerbsübergreifend fünf Siege in sechs Partien. Zwei davon feierten sie in der Meisterschaft – in den Heimspielen gegen den FC Luzern und den FC Vaduz. Zuletzt ging der FC Sion aber dreimal als Verlierer vom Platz. Wobei die beiden Niederlagen gegen den niederländischen Rekordmeister Ajax zwar das Ausscheiden aus dem Europacup bedeuteten, aber nicht als überraschend bezeichnet werden können. Ärgerlicher für den FC Sion dürfte das 1:2 gegen den FC Lugano am letzten Sonntag gewesen sein, bei dem er das entscheidende Tor gut zehn Minuten vor dem Ende kassierte. So stehen die Walliser nach vier Spielen mit einer ausgeglichenen Bilanz von zwei Siegen und zwei Niederlagen da. Diese kassierten sie allerdings gegen die beiden Teams auf den zwei obersten Plätzen.

Das Spiel im St. Jakob-Park, gegen den drittplatzierten FCB, dürfte daher auch eine Rolle spielen, wie der Saisonstart des FC Sion bewertet wird. Nachdem der FCB in den Duellen mit dem FC Sion über längere Zeit eine klar positive Bilanz vorzuweisen hatte, verlor er gegen diesen Gegner in diesem Jahr bereits zweimal. Das 0:2 Ende April war die erste FCB-Heimniederlage in der Meisterschaft gegen die Walliser in diesem Jahrtausend. Dank den Resultaten gegen den FC Thun sowie in Zürich und Bern kann Rotblau aber mit Selbstvertrauen in dieses Duell gehen.

Neuerung beim Catering:


Ab September 2026 können sich die Matchbesucher:innen im Joggeli über eine Neuerung freuen, die den Bezug von Verpflegung erleichtert. Dank einer Zusammenarbeit mit Uber Eats können Bestellungen in den Sektoren A, C, D und G bequem vom Platz aus getätigt werden. Die bestellten Speisen und Getränke können anschliessend priorisiert und ohne Wartezeit an eigens eingerichteten Pick-up Areas an den Verpflegungsständen abgeholt werden.